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Pflege – Schwarzer Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus): Praktischer Leitfaden

14 min de lecture
Entretien - Herbe Aux Turquoises (Ophiopogon planiscapus) : Guide pratique - La Green Touch

Entdecken Sie, wie Sie Ihr Türkisgras (Ophiopogon planiscapus) mit den Expertentipps von La Green Touch 🌿 pflegen. Befolgen Sie diesen umfassenden Leitfaden, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte französische Klima (ozeanisch, kontinental und mediterran).

Pflege von Türkisgras (Ophiopogon planiscapus)

Türkisgras, auch bekannt als Schwarzer Schlangenbart oder Mondo-Gras (je nach Sorte wie Ophiopogon planiscapus ‘Nigrescens’), ist eine immergrüne Staude, die einen Horst aus feinen, gebogenen, sehr dekorativen Blättern bildet. Sie lebt lange, wenn der Boden gut durchlässig und im Sommer nicht zu trocken ist. Im Garten dient sie als elegante Bodendeckerpflanze, Beetumrandung oder als Kontrast in halbschattigen Beeten, und im Topf strukturiert sie das ganze Jahr über eine Terrasse. Sie ist in vielen französischen Gärten, insbesondere in der Bretagne, Pays de la Loire und im Südwesten, sehr beliebt und passt sich mit einigen Anpassungen an den Standort gut an das gemäßigte Klima an.

Eigenschaften
Wissenschaftlicher NameOphiopogon planiscapus
PflanzenfamilieAsparagaceae (Unterfamilie Nolinoideae)
Geographische HerkunftJapan (und Ostasien je nach Gartenbau-Linie)
StandortHalbschatten bis lichter Schatten; leichte Sonne möglich bei frischem Boden
Winterhärtezone USDA · MindesttemperaturUSDA 6b bis 9a · ca. –18 °C bis –12 °C (je nach drainiertem Boden und Schutz)
BewässerungMäßig; im 1. Jahr regelmäßig, danach seltener (im Topf mehr überwachen)
BodenHumos, durchlässig, frisch; pH-Wert leicht sauer bis neutral, verträgt nicht übermäßigen Kalk bei guter Drainage
Wuchshöhe im Alter20 bis 35 cm (je nach Sorte und Bedingungen)
BlütezeitJuli bis September
SchwierigkeitsgradLeicht bis mäßig (abhängig von Wasser- und Drainage-Management)
ToxizitätNicht toxisch 🐾 (häufige Zierpflanze; vorsichtshalber Einnahme vermeiden)
Andere NamenSchwarzer Schlangenbart, Mondo-Gras, Ophiopogon ‘Nigrescens’ (dunkelblättrige Form)

Standort und Platzierung ☀️

☀️ Halbschatten 🕐 3–6 Std./Tag 🧭 Ost / Nordost / West 💨 Vor austrocknenden Winden schützen

Der beste Standort für Türkisgras (Ophiopogon planiscapus) ist der helle Halbschatten: 3 bis 6 Stunden Sonne, idealerweise morgens oder am späten Nachmittag. Eine Ost- (milde Sonne) oder Nordostausrichtung ist sehr gut geeignet; im Westen sollten Sie auf sommerliche Trockenheit achten. Halten Sie 30 bis 60 cm Abstand zu einer sehr warmen Wand (Süden), um Hitzestress und eine schnelle Austrocknung des Bodens zu vermeiden. In Küstengebieten verträgt sie feuchte Luft, schätzt aber einen Schutz vor salzigen und austrocknenden Winden.

Regionale Varianten: im Mittelmeerraum (Montpellier, Nizza) bevorzugen Sie Halbschatten am Nachmittag und eine dicke Mulchschicht; am Atlantik und Nordwesten (Nantes, Brest) wird eine milde Sonne oft gut vertragen, wenn der Boden frisch bleibt. Im kontinentalen Klima (Paris, Straßburg) reduziert der Halbschatten sommerlichen Wasserstress und Verbrennungen. Im Gebirge pflanzen Sie sie an einen geschützten Standort mit gut durchlässigem Boden, um kalte Nässe zu vermeiden.

Anzeichen für Lichtmangel: weniger dichtes Laub, grünere Blätter (Intensitätsverlust bei dunklen Formen), Längenausdehnung der Horste und seltenere Blüte.

Anzeichen für zu viel Sonne: trockene Spitzen, verfärbte Blätter, im Sommer trotz Bewässerung gelb werdender Horst, Überhitzung des Substrats im Topf.

Blütezeit und Vegetationszyklus 🌸

Die Blüte erscheint in der Regel von Juli bis September (6 bis 10 Wochen) in Form kleiner blasslila bis rosafarbener Glöckchen, die manchmal unter dem Laub diskret verborgen sind. Sie wird durch ausreichend Licht (heller Halbschatten), humusreichen Boden und eine gut bewässerte Frühjahrsperiode gefördert. Um eine regelmäßige Blüte zu unterstützen, vermeiden Sie Wasserschwankungen im Sommer und geben Sie im Frühjahr etwas Kompost auf die Oberfläche. Nach der Blüte lassen Sie die Pflanze stehen (dekorative Beeren können sich bilden) oder entfernen Sie verblühte Blütenstiele für ein sauberes Erscheinungsbild. Das Laub ist immergrün bis halbimmergrün: Im kalten Winter können die Blätter beschädigt werden, aber der Horst treibt im Frühjahr wieder aus.

Bewässerung 💧

Passen Sie die Bewässerung an den örtlichen Niederschlag, die Bodenbeschaffenheit und das Alter der Pflanze an. Einmal gut etabliert (nach 1–2 Saisons), ist Türkisgras (Ophiopogon planiscapus) im Allgemeinen nicht sehr wasserbedürftig. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um die tiefere Wurzelbildung zu fördern.

Jahreszeit Häufigkeit Indikatives Volumen
🌱 Frühling 1x alle 7–10 Tage bei Regenmangel; im Atlantik oft unnötig außer bei Trockenperioden 3–6 L pro Pflanze im Freiland; 1–2 L im Topf (12–18 cm)
☀️ Sommer 1x alle 5–7 Tage; wenn Mittelmeer und Regen <10 mm/Woche: 2x/Woche (oder 3x im exponierten Topf) 5–8 L pro Pflanze; im Topf 2–4 L je nach Größe (gießen bis leichter Abfluss)
🍂 Herbst Alle 10–15 Tage bei Trockenheit; aufhören, wenn der Boden frisch bleibt und das Wachstum deutlich nachlässt 3–5 L (–30 bis –50 % gegenüber Sommer)
❄️ Winter Im Freiland unnötig bei Regen >10 mm/Woche; im Topf: 1x/3–4 Wochen außer bei Frost Minimal; niemals bei Frost (nur das Substrat im Topf befeuchten)

Anzeichen von Durst: welkes oder eingerolltes Laub am Tagesende, ausgetrockneter Boden 5–10 cm tief, gelb werdende Blätter an unteren Stängeln.

Wassserüberschuss: allgemeine Gelbfärbung, Wurzelfäule am Stielansatz, Pilze an der Oberfläche; Drainage verbessern oder Pflanze umsetzen.

Tipp: Eine organische Mulchschicht (5–8 cm Rindenmulch oder Baumwurzelholz) um die Basis legen, um Feuchtigkeit zu speichern und die sommerliche Bewässerung um 30 bis 50 % zu reduzieren.

Boden, Drainage und Kompatibilität 🌱

Ophiopogon planiscapus bevorzugt einen humosen, lockeren und durchlässigen Boden, der frisch bleibt, ohne nass zu sein. Streben Sie eine luftige lehmig-sandige oder lehmig-tonige Textur mit einem idealen pH-Wert von leicht sauer bis neutral an; er verträgt etwas Kalk, wenn die Drainage gut ist. Bei schwerem Boden (Ton) mischen Sie bei der Pflanzung 20–30 % drainierendes Material (Grobsand, Bimsstein, Perlit) und 1/3 reifen Kompost unter, um das Bodenleben zu fördern.

Pflanzen Sie im Abstand von 25–35 cm (Bodendeckerwirkung in 2–3 Jahren) und in der gleichen Tiefe wie im Topf: Der Wurzelhals sollte auf Bodenniveau bleiben. Erfolgreiche Kombinationen: Farne, Hostas, Heucheras, Liriope, Seggen, Elfenblumen, Helleborus, kleine Waldblumenzwiebeln. Vermeiden Sie große, wasserkonkurrierende Stauden (wurzelnde Bambusarten, große, anspruchsvolle Sträucher), wenn der Boden im Sommer bereits trocken ist.

Im Topf oder Kübel (Terrasse, Balkon) wählen Sie ein Gefäß mit mindestens 18–25 cm Durchmesser und Abzugsloch; eine 2–4 cm dicke Schicht aus Blähton/Bimsstein hilft, den Abfluss zu sichern. Im mediterranen Klima stabilisiert ein größerer Topf (30 cm) die Feuchtigkeit besser.

Pflanzung 🪴

Die Pflanzung erfolgt idealerweise im Herbst (Sept.–Nov.) in den meisten französischen Regionen: Der Boden bleibt warm, die Wurzelbildung beginnt schnell und die Pflanze leidet im folgenden Sommer weniger. Im Frühjahr (März–Mai) pflanzen Sie eher in Regionen mit kalten Wintern (kontinental, Höhenlagen), sobald die starken Fröste vorbei sind. Im Mittelmeerraum ist der Herbst fast immer die beste Wahl, um die Bewässerung nach der Pflanzung zu minimieren.

  • Arbeiten Sie den Boden 20–25 cm tief und entfernen Sie Wurzeln von ausdauernden Gräsern (Quecke).
  • Fügen Sie reifen Kompost und eine drainierende Fraktion hinzu, wenn Ihr Boden schwer ist.
  • Gießen Sie bei der Pflanzung, und überwachen Sie dann die Feuchtigkeit in den ersten 4–6 Wochen.
Die Schritte der Pflanzung 🪴
  1. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.–Nov.) für winterharte Sträucher und Stauden, oder das Frühjahr (März–Mai) nach den letzten Frösten für halbstichfeste Arten. Im Mittelmeerraum ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
  2. Bereiten Sie ein Loch vor, das 2x so breit und 1,5x so tief wie der Wurzelballen ist.
  3. Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und, falls nötig, Grobsand für die Drainage.
  4. Befeuchten Sie den Wurzelballen, wenn er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
  5. Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau ist.
  6. Drücken Sie leicht an, bilden Sie eine Gießmulde und gießen Sie reichlich (5–10 L je nach Größe).
  7. Mulchen Sie sofort 5–8 cm dick, vermeiden Sie dabei direkten Kontakt mit dem Stiel.

Vermehrung 🌿

Die zuverlässigste Methode zur Vermehrung von Türkisgras ist die Teilung des Horstes. Sie bewahrt die Sorte (insbesondere die dunkelblättrigen Formen), erzielt eine gute Anwachsrate und verjüngt die Pflanzen. Führen Sie dies im Frühjahr (März–April) in den meisten Regionen durch; am Atlantik und im Mittelmeerraum funktioniert eine Teilung im September auch, wenn Sie die Pflanzen nach dem Einsetzen etwas gießen.

Die Schritte der Vermehrung 🌿
  1. Wählen Sie einen gut etablierten Horst (mindestens 2–3 Jahre alt), vorzugsweise nach einem Regen oder einer Bewässerung am Vortag.
  2. Graben Sie den Wurzelballen mit einem Spaten aus und bewahren Sie so viele feine Wurzeln wie möglich.
  3. Teilen Sie ihn in 8–12 cm breite Stücke, jedes mit Wurzeln und mehreren Blättern; schneiden Sie bei Bedarf sauber mit einem Messer.
  4. Kürzen Sie beschädigte Blätter leicht, um die Verdunstung zu begrenzen (nicht vollständig abrasieren).
  5. Pflanzen Sie sofort auf gleicher Höhe des Wurzelhalses wieder ein, im Abstand von 25–35 cm, und gießen Sie dann (2–4 L pro Teilstück).
  6. Mulchen Sie, halten Sie den Boden 3–4 Wochen feucht und kehren Sie dann zu einem normalen Bewässerungsrhythmus zurück.

Winterhärte und Überwinterung ❄️

Ophiopogon planiscapus ist im Allgemeinen winterhart von USDA 6b bis 9a. In durchlässigem Boden kann der Wurzelstock etwa –12 bis –18 °C standhalten, aber das Laub kann bereits ab –8/–10 °C Schaden nehmen (Braunfärbung, trockene Spitzen). Die Pflanze bleibt oft immergrün am Atlantik und an der Küste und wird im kontinentalen Klima eher halbimmergrün.

Je nach Region: Atlantik/Westen genügen in der Regel eine 5–8 cm dicke Mulchschicht und ein P17-Vlies bei Nachttemperaturen unter –5 °C. Kontinental/Nordosten, planen Sie eine dickere Mulchschicht (8–12 cm) + P30-Vlies bei längeren Perioden unter –8 °C ein. Mittelmeerraum, nur bei außergewöhnlichen Wintern (starker Frost) punktueller Schutz. Gebirge, systematischer Schutz, ggf. Topfkultur zur Überwinterung.

Im Topf dringt der Frost schneller ein: Bei angekündigten –5 °C isolieren Sie den Behälter (Vlies, Karton, Mulch auf der Oberfläche) und bei –8 °C bringen Sie ihn in ein helles, frostfreies Quartier (helle Garage, unbeheizter Wintergarten). Eine Wintermulchschicht ist im Freiland ausreichend, wenn der Boden nicht durchnässt bleibt.

Schnitt und saisonale Pflege ✂️

Der Schnitt des Türkisgrases ist hauptsächlich eine Reinigung. Bei jungen Pflanzen begnügen Sie sich damit, abgebrochene Blätter zu entfernen. Ende des Winters (Febr.–März am Atlantik, März–April im Kontinentalklima) entfernen Sie braune Blätter von Hand oder schneiden Sie den Horst auf 5–8 cm zurück, wenn er durch die Kälte stark geschädigt wurde (er treibt schnell wieder aus). Nach der Blüte können Sie verblühte Blütenstiele entfernen, um ein saubereres Erscheinungsbild zu erzielen, oder sie belassen, wenn Sie Beeren wünschen.

Für die jährliche Pflege: Unkraut am Fuß entfernen (Wasserkonkurrenz), Mulch erneuern und den Wurzelhals überwachen (nicht eingraben). Hinsichtlich der Nährstoffe reicht im Freiland oft eine Gabe Kompost im Frühjahr aus. Im Topf oder auf armem Boden: Geben Sie im März einen organischen Granulatdünger und dann von März bis September alle 4–6 Wochen einen ausgewogenen Flüssigdünger 1/4–1/2 verdünnt, besonders bei starkem Wachstum.

Biodiversität und Kombinationen 🐝

Die kleinen Sommerblüten von Ophiopogon planiscapus können diskrete Bestäuber anziehen, und ihr dichter Horst bietet auch einen Mikro-Unterschlupf am Fuße der Beete (Bodenfauna, Nützlinge). Sie passt perfekt in einen pflegeleichten Garten: als Beetumrandung, unter laubabwerfenden Sträuchern oder in hellem Unterholz mit bodendeckenden Stauden. Eine sehr gute Begleiterin für naturnahe Pflanzungen (Farne, Helleborus, Storchschnabel) und „grafische“ Beete. Sie gilt in Frankreich nicht als invasiv; achten Sie lediglich auf ihre Ausbreitung, wenn die Bedingungen sehr günstig sind.

Häufige Probleme und Lösungen

Symptom Wahrscheinliche Ursache Empfohlene Lösung
Braune Blattspitzen Luft/Boden zu trocken, zu starke Sonne, austrocknender Wind (exponierte Terrasse) 5–8 cm Mulch, tiefer gießen, in den Halbschatten im Mittelmeergebiet versetzen, vor Wind schützen
Allgemeine Gelbfärbung Wassserüberschuss, erstickender Boden, unzureichende Drainage Boden auflockern (Bimsstein/Sand), auf Hügel pflanzen, Bewässerung reduzieren, Drainagelöcher im Topf prüfen
Verbranntes / verfärbtes Laub Brennende volle Sonne, überhitzendes Substrat Halbschatten am Nachmittag, größerer Topf, heller Mineralmulch im Mittelmeergebiet möglich
Lichter Horst Lichtmangel oder Wurzelkonkurrenz (Sträucher), nährstoffarmer Boden An einen helleren Standort versetzen (3–6 Std.), im Frühjahr Kompost geben, kräftige Teilstücke teilen und neu pflanzen
Fäulnis am Wurzelhals Feuchter Winter + schwerer Boden, Mulch direkt am Wurzelhals Wurzelhals freilegen, winterliche Bewässerung reduzieren, Drainage verbessern, Mulch ohne direkten Kontakt
Wenig oder keine Blüte Zu dichter Schatten, Stickstoffüberschuss, Wasserstress im Frühsommer Mehr Licht geben (heller Schatten), Stickstoff reduzieren, Mai bis Juli regelmäßig gießen, Kompost statt stickstoffreicher Dünger
Laub nach Frost geschädigt Frost < –8/–10 °C, kalter Wind, ungeschützter Topf Mulch + Vlies in kalten Perioden, Topf isolieren, Ende Winter reinigen (nicht zu früh schneiden)

La Green Touch Tipp 🌿: Um dichte und gut gefärbte Horste zu erhalten (besonders bei dunklen Formen), pflanzen Sie den Schlangenbart in hellem Halbschatten und setzen Sie auf ein „Gewinner-Duo“: Mulchen + tiefe Bewässerung im ersten Jahr. Im kontinentalen Klima lassen Sie ihn im Winter in Ruhe und reinigen ihn erst, wenn die neuen Triebe beginnen: Das schützt den Wurzelstock natürlich vor den letzten Kälteeinbrüchen.

📅 Pflegekalender nach Jahreszeit

🌸 Frühling ☀️ Sommer 🍂 Herbst ❄️ Winter
Reinigung der beschädigten Blätter (März–April)
Gabe von Kompost oder mildem Dünger
Teilung des Horstes bei Bedarf
Tiefe Bewässerungen in trockenen Perioden
Überwachung auf Verbrennungen/trockene Spitzen (im Mittelmeerraum versetzen/beschatten)
Mulch beibehalten und Unkraut jäten
Pflanzung möglich (Sept.–Nov.)
Allmähliche Reduzierung der Bewässerung
Wintermulch in kalten Zonen
Schutz bei Frost (Vlies, Mulch)
Minimale Bewässerung im Topf bei Frostfreiheit
Nicht vor Winterende schneiden

Für die tägliche Pflege Ihres Türkisgrases (Ophiopogon planiscapus) hat La Green Touch für Sie die am besten geeigneten Produkte ausgewählt: Substrate, Dünger, Werkzeuge und Zubehör, empfohlen von unseren Botanikexperten 🌿.

FAQ

Wie pflegt man Ophiopogon planiscapus im Garten?

Pflanzen Sie ihn in hellen Halbschatten in humusreichen, durchlässigen Boden und gießen Sie ihn im ersten Jahr regelmäßig, um eine gute Wurzelbildung zu gewährleisten. Danach ist er eher anspruchslos: Eine Mulchschicht und einige Bewässerungen im trockenen Sommer genügen. Ende des Winters entfernen Sie beschädigte Blätter, ohne sich zu beeilen (besonders im kontinentalen Klima). Eine Kompostgabe im Frühjahr hilft, einen dichten Horst zu erhalten.

Welchen Standort braucht Türkisgras?

Halbschatten ist ideal (3 bis 6 Stunden milde Sonne). Im Mittelmeerraum vermeiden Sie die volle Nachmittagssonne: Sie verbrennt die Blätter und trocknet das Substrat aus, besonders im Topf. Am Atlantik und im Nordwesten ist etwas mehr Sonne möglich, wenn der Boden frisch bleibt. Im kontinentalen Klima reduziert der Halbschatten Wasserstress und sommerliche Verbrennungen.

Wie gießt man Schwarzen Schlangenbart im Topf in der Wohnung oder auf dem Balkon?

Im Topf gießen Sie, wenn die oberen 2–3 Zentimeter des Substrats trocken sind, und lassen dann abtropfen (kein stehendes Wasser im Untersetzer). Im Sommer kann dies je nach Wärme und Exposition 1 bis 3 Bewässerungen pro Woche bedeuten. Im Innenbereich halten Sie ihn an einem hellen Fenster ohne brennende Sonne und reduzieren Sie im Winter die Wassermenge stark. Nicht kalkhaltiges Wasser ist von Vorteil, wenn Ihr Wasser sehr hart ist.

Welcher Boden ist ideal für Ophiopogon planiscapus?

Ein humusreicher, durchlässiger und frisch bleibender Boden ist ideal. Bei schwerem Boden fügen Sie eine mineralische Fraktion (Bimsstein, Grobsand) hinzu, um Ersticken und Wurzelfäule am Wurzelhals zu vermeiden. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist sehr gut geeignet; die Pflanze verträgt etwas Kalk, wenn das Wasser leicht abfließt. Im Topf funktioniert eine Mischung aus Pflanzerde + Kompost + Bimsstein sehr gut.

Verträgt Ophiopogon planiscapus volle Sonne?

Ja, aber nur unter "milden Sonnenbedingungen": morgens oder am späten Nachmittag, und vor allem mit einem Boden, der frisch bleibt. Im Mittelmeerraum oder in einem heißen Sommer führt volle Sonne oft zu braunen Spitzen und Verfärbungen. Wenn Sie unbedingt eine sonnige Stelle wünschen, gleichen Sie dies mit einer dicken Mulchschicht, tiefer Bewässerung und einem gut humosen Boden aus. Im Topf ist volle Sonne am riskantesten (schnelle Überhitzung).

Wie schneidet man Ophiopogon nigrescens / planiscapus, ohne ihn zu beschädigen?

Die beste Zeit ist das Ende des Winters (Febr.–März am Atlantik, eher März–April im Kontinentalklima) vor dem Neuaustrieb. Entfernen Sie beschädigte Blätter von Hand oder schneiden Sie den Horst mit einer Gartenschere auf 5–8 cm zurück, wenn er stark von Frost gezeichnet ist. Vermeiden Sie einen zu frühen Schnitt: Das Laub schützt den Wurzelstock. Nach der Blüte können Sie nur die verblühten Blütenstände entfernen, wenn Sie ein sehr sauberes Erscheinungsbild wünschen.

Wie vermehrt man Türkisgras einfach?

Die Teilung des Horstes ist die einfachste und treffsicherste Methode. Im Frühjahr graben Sie einen Horst aus, teilen ihn in Stücke mit Wurzeln und pflanzen diese auf gleicher Höhe des Wurzelhalses wieder ein. Gießen Sie 3–4 Wochen regelmäßig, damit sie anwachsen. Am Atlantik und im Mittelmeerraum ist eine Teilung im September auch möglich, wenn Sie die Bewässerung überwachen.

Blüht der Schlangenbart im Innenbereich?

Die Blüte im Innenbereich ist möglich, aber oft seltener, da der Pflanze Licht und saisonale Schwankungen fehlen. Stellen Sie sie an ein sehr helles Fenster (ohne brennende Sonne), halten Sie das Substrat in der Wachstumsperiode frisch und bieten Sie ihr im Winter eine kühlere Periode (unbeheizter Raum). Eine leichte Nährstoffzufuhr im Frühjahr kann helfen. Auf einer hellen Terrasse im Halbschatten ist die Blüte in der Regel leichter zu erzielen.

Welche Winterhärte hat Ophiopogon planiscapus: bis zu welcher Temperatur?

Der Wurzelstock wird oft als winterhart bei etwa –12 bis –18 °C (USDA 6b–9a) angegeben, wenn der Boden durchlässig ist, aber das Laub kann bereits ab –8/–10 °C leiden. Im kontinentalen Klima schützen Sie ihn mit dickem Mulch und Vlies bei längeren Kälteperioden. Im Topf seien Sie vorsichtiger: Bei angekündigten –8 °C bringen Sie ihn in ein frostfreies Quartier. Der Hauptfeind im Winter ist kalte Nässe in schwerem Boden.

Empfehlungen für Experten 🌿

Empfohlener Lux / PPFD: 8 000–25 000 Lux; 150–400 µmol/m²/s (heller Halbschatten, Spitzenwerte >600 im Sommer ohne Akklimatisierung vermeiden)

Optimaler Boden-pH-Wert: 5,8 bis 6,8 (Toleranz bis ca. 7,5 bei ausgezeichneter Drainage)

EC Nährlösung (erdlose Kultur / Topf): 1,0 bis 1,6 mS/cm im Wachstum; 0,6 bis 1,0 im Spätherbst

Empfohlener NPK: ausgewogene Basis 6-4-6 bis 10-5-10; zu stickstoffreiche Formeln vermeiden, die das Laub "grüner" und weicher machen

Professionelle Substratart (Kübelkultur): 50 % Fasererde, 20 % gesiebter Kompost, 20 % Bimsstein/Perlit, 10 % Grobsand; Drainage obligatorisch

Relative Luftfeuchtigkeit: 45–70 % (innen >45 % anstreben, um trockene Spitzen zu begrenzen)

Minimale Überlebenstemperatur: ca. –15 °C (USDA Zone 7a) bei drainiertem Boden; Laub oft bereits ab –8/–10 °C geschädigt

Häufigkeit der Teilung / Erneuerung: alle 3 bis 5 Jahre zur Verjüngung und Verdichtung (Beete und Ränder)

Empfohlener Düngertyp: organisch-mineralischer Langzeitdünger im Frühjahr + verdünnter flüssiger Volldünger im Topf (1/4–1/2 Dosis)

Vorbeugende Behandlung: hauptsächlich Prophylaxe (Drainage, Belüftung); bei Risiko von Blattkrankheiten im feuchten Winter: leichtes Sprühen mit Bordeauxbrühe nach der Reinigung, oder Schmierseife gegen Schildläuse im Innenbereich

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